Nicht nur der Bau eines Hauses kostet Geld sondern entstehen für den Hausbesitzer wiederkehrende monatliche oder jährliche Ausgaben die in Betracht gezogen werden müssen. Das sind unteranderem alle Unterhalts-, Steuer- und Versicherungkosten. Dieser Artikel auf unserer Seite basiert auf der persönlichen und jahrelangen Erfahrung des Autors und kann die rechtliche Beratung nicht ersetzen.

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Beispiel 1: Reparaturen

Im Vergleich zum eigenen Haus hat das Mieten einer Wohnung fast nur Nachteile. Mieter haben jedoch beim Beispiel Reparaturen einen großen Vorteil, da diese in der Regel in der Verantwortung des Vermieters liegen. Fast alle diese Rechnungen landen beim Hausbesitzers und nicht beim Mieter. Von Anfang an sollte es einem klar sein, dass man als Eigentümer im Falle eines Schadens auf große Kosten stoßen kann.

Wenn es sich um ein Neubauprojekt handelt, ist es oft so, dass die meisten Hausbesitzer normalerweise keine Zeit mit diese ganzen Sachen verschwenden. Aber später, wenn die Zeit an dem Gebäude ihre Spuren hinterlässt, holt einem das Thema schnell ein.

Um sich zu schützen und finanziellen Problemen vorzubeugen, sollten Bauherren auch hier eine monatliche Pauschale einplanen. Laut Experten empfiehlt es sich pro Jahr 0,8 bis 1 Prozent des Kaufpreises zurückzulegen. Das bedeutet zum Beispiel: Wenn der Preis eines Einfamilienhauses 200.000 Euro beträgt, sind es 2.000 Euro pro Jahr. Dieses Geld wird in den ersten fünf Jahren normalerweise kaum benötigt, weshalb es sich lohnt dieses fest anzulegen. Hausbesitzer sollten hier jedoch eine Bank finden, die den sofortigen Zugriff auf dieses Geld durchgehend gewährt.

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Beispiel 2: Versicherungen und Steuern

Durch den Besitz von Immobilieneigentum entsteht eine Verpflichtung gegenüber dem Staat, insbesondere dann wenn die Immobilien beschädigt wird. Bauherren müssen zum Beispiel bestimmte Steuern auf ihr Eigentum an das Finanzamt zahlen. Sie sollten sich auch privat vor verschiedenen Risiken wie Feuer, Hagel, Überschwemmung, Blitzschlag oder Diebstahl schützen.

Die Grundsteuer wird von dem Eigentümer der Immobilie bezahlt. Dies ist im Grundsteuergesetz festgelegt. Der Steuersatz der Grundsteuer wird in der Regel vom Finanzamt nach Angaben der Gemeinde festgelegt. Die Grundsteuer wird von der Gemeinde erhoben. Diese Einnahmen gehen auch in den Haushalt der jeweiligen Gemeinde ein. Es wird unterschieden zwischen der Grundsteuer A für landwirtschaftliche Flächen und der Grundsteuer B für Bauland. Im Vergleich zu anderen Steuern, die meistens stark von wirtschaftlichen Faktoren abhängen, ist die Grundsteuer ein verlässlicher und fester Parameter.

Im Idealfall sollte die komplette Ausstattung des Hauses durch eine Hausratversicherung eingeschlossen werden, die im Falle von Schäden durch Feuer, Sturm oder Diebstahl gilt. Der aktuelle Wert des zu beanstandenden Objekts wird ersetzt. Diese Versicherung ist eine Sachversicherung über einem bestimmten Zeitraum. Die Haftpflichtversicherung kann wiederum die Bewohner von Wohngebäuden vor Sachschäden wie fallenden Dachziegeln schützen.

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