Die Nebenkosten die monatlich bei Wohnungen oder Häuser im Eigentum anfallen, sind in der Regel höher als die Nebenkosten, die Sie während der Zeit auf Miete zahlen würden. Dies liegt daran, dass der Eigentümer auch die Kosten begleichen muss, die sonst bei der Miete auf den Vermieter zu kommen. In diesem Artikel wollen wir Ihnen einen kurze Zusammenfassung über diese Thematik vorstellen.

Wer eine Wohnung kauft, sollte bedenken, dass die Anschaffungs- und Nebenkosten nicht ausreichen. Stattdessen werden die fortlaufenden Kosten in Zukunft höher sein als die Nebenkosten, die Sie als Mieter zu zahlen hatten. Mieter müssen nämlich nicht alle Kosten tragen. Dies muss dringend bei der Berechnung berücksichtigt werden.

Als neuer Eigentümer werden sowohl die Kosten (normalerweise vom Mieter bezahlt) gemäß den Betriebs- und Heizkostenbestimmungen als auch andere Nebenkosten gezahlt.

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Folgende Nebenkosten müssen Sie als Eigentümer zahlen

Zusätzlich zu den klassischen Nebenkosten, die in den „Betriebskosten- und Heizkostenverordnungen“ festgelegt sind (wie Versicherungsprämien, Grundsteuern, Wasser- oder Müllentsorgung), muss der Eigentümer auch einige periodische Kosten bezahlen. Diese beinhalten:

  • Kosten für die Verwaltung: Dies sind die Kosten für die Hausverwaltung. In Wohngebieten betragen die monatlichen Kosten für jede Wohneinheit etwa 20 bis 30 Euro.
  • Kosten für die Instandhaltung: In Vorbereitung auf zukünftige Wartungsarbeiten und Renovierungen bilden Eigentümer in der Regel ein kleinen Puffer. Eigentümergemeinschaften streiten sich oft darüber, wie hoch solche Reserven sein sollten. Es gibt jedoch Gesetze und Vorschriften, die sich auf die Höhe solcher Reserven beziehen. Dies gilt aber nur bei Sozialwohnungsbau. Im Paragraph 28 der zweiten Verordnung (Absatz 2) ist festgelegt, dass die maximale Gebühr pro Quadratmeter eines Gebäudes (max. 22 Jahre alt) 7,10 Euro pro Jahr betragen muss. Für Häuser unter 32 Jahren beträgt die Höchstgrenze 9 Euro, für ältere Gebäude 11,50 Euro. Wenn es einen Aufzug gibt, erhöht sich dieser um einen Euro pro Quadratmeter und Jahr.
  • Kosten für Zinsen und Tilgung des Kredits: Der Eigentümer trägt allein die Kosten für den Kredit der Immobilie. Auch wenn der Zinssatz für eine spätere Finanzierung nach Ablauf des festen Zinssatzes angehoben werden muss, kann der Vermieter diese Kosten nicht an den Mieter weitergeben.

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Nicht bedachte Kosten, Schäden etc.

Wenn eine Renovierung oder Reparatur erforderlich ist, betrifft dies den Vermieter. Der Mieter muss die Kosten nicht zahlen. Ausnahme: Aufgrund einer Modernisierung steigt die Miete. Der Eigentümer hat diese Kosten jedoch vollständig zu tragen. Sie müssen zwischen geplanten Renovierungsarbeiten und ungeplanten Arbeiten unterscheiden.

Eigentümergemeinschaften sollten folgendes beachten: Wenn eine geplante Renovierung durchgeführt wird, muss sichergestellt werden, dass im Voraus ausreichende Wartungsreserven gebildet werden. Andernfalls erfolgt eine Sonderzahlung, wenn die gesammelten Reserven nicht ausreichen.

Es können auch ungeplante Kosten entstehen. Beispielsweise sind Reparaturen aufgrund von Schäden, die beispielsweise durch Naturereignisse verursacht wurden, nicht immer versichert. Als Eigentümer kann man die Kosten nicht beeinflussen oder planen. Beispiel: Die Gemeinde renoviert die Straße und bittet um einen angemessenen Beitrag aufgrund der Erschließung.

Änderung der Zinshöhe bei der Anschlussfinanzierung

Für den Eigentümer ist der Kostenanstieg auch darauf zurückzuführen, dass sich der nachfolgende Finanzierungszins nach dem ersten festen Zinssatz erheblich erhöhen kann. Das bedeutet dann, dass sich auch die monatliche Kosten erhöhen.

Um das Risiko von Zinsänderungen zu verringern, sollten Immobilienkäufer regelmäßig Rückzahlungen leisten. Falls dies finanziell möglich ist. Viele Banken bieten die Möglichkeit, jedes Jahr 5% des ursprünglichen Kreditbetrags zurückzuzahlen.

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