Das Wort „wohnen“ bezieht sich auf das Leben in einem Haus oder einer Wohnung einer bestimmten Größe und Funktion. Schon in der Planungsphase geht es darum, dass das neue Haus groß genug für die ganze Familie ist. Aber es gibt noch einen anderen Weg: Tiny Houses: Die Beschränkung auf die wichtigen Dinge im Leben und Minimalismus im vollen Sinne.

Diese Tiny Houses sind nicht nur ein Trend aus der Zunkunft, denn dieser neue Lebensstil ist ein guter Schritt in Richtung positives ökologisches Denken. Dieser Artikel soll Ihnen diesen modernen Lebensstil vorstellen. Wir haben die wichtigen Aspekte über dieses Thema zusammengefügt.

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Die Definition

Der Begriff Tiny House kommt aus den USA und bedeutet „kleines Haus“. Begriffe wie „winziges Haus“ oder „schmales Haus“ erklären den Begriff ebenfalls korrekt. Kurz gesagt sind diese neuen Wohnarten einfache Minihäuser. Jeder Mensch definiert kleine Häuser anders, daher gibt es keine klaren Grenzen. Abhängig von der Größe und Umgebung werden einige Tiny Houses auch als Mikro- oder Singlehaus bezeichnet.

Der Unterschied zum konventionellen Wohnen

Der größte Unterschied zwischen einem Tiny House und einem großen Haus besteht zweifellos in der Reduzierung des Wohnraums, das bedeutet, dass der Platz und der Stauraum verringert wird. Kleine Häuser sind in der Regel maximal 50 Quadratmeter groß. Sie können einzeln wie Wohnmobile etwa auf Rädern gebaut werden oder ganz normal auf festem Boden gebaut werden. Auf Rädern kann das kleine Haus leicht bewegt und der Wohnort flexibler verändert werden. Die Tiny Houses können an Ökostrom angeschlossen werden und die Kosten sind normalerweise deutlich billiger als bei anderen Hausarten.

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Wegen dem kleinen Wohnraum ist die Innenausstattung minimalistisch zu halten und auf das Wichtigste zu beschränken. Diese kleinen Häuser eignen sich sehr gut für Singles oder Paare. Materialismus und die Verteilung des Wohnraums in mehreren Räumen darf einem nicht wichtig sein. Ihnen sollte besonders etwas an den wesentlichen Dingen liegen. Mittlerweile gibt es sogar Modelle, die für kleinere Familien mit zwei Kindern geeignet sind.

Jeder Quadratmeter hat in diesen Häusern seine Bedeutung und erfüllt seinen Zweck. Dank des Stauraums können alle wichtigen Gegenstände (wie Küchenutensilien, Kleidung, Bücher usw.) ordentlich aufbewahrt werden. Wenn Sie den ersten Schritt in diese Richtung machen wollen, müssen Sie zu erst Ihre eigenen Möbel und Alltagsgegenstände gründlich organisieren.

Vorteile von Tiny Houses

  • Kostengünstigeres wohnen möglich
  • Nebenkosten sinken
  • Mobile Modelle vorhanden
  • Wenig Platz wird benötigt
  • Minimalistisch
  • Können selbst gebaut werden
  • Nutzung als Ferienhäuser oder Büros möglich
  • Ökologisch und umweltfreundlich
  • Autarke Lebensweise möglich
  • Sind oft in der Natur oder in ruhigen Umgebungen
  • Optimal für Großstädte
  • Mobile Varianten benötigen keine Baugenehmigung

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Nachteile von Tiny Houses

  • Wohnfläche wird begrenzt (meistens zwischen 15 und 40 Quadratmetern)
  • Oft nicht für Familien geeignet
  • Staumöglichkeiten benötigen gute Planung
  • Möbel müssen oft individuell angepasst werden
  • Persönlicher Freiraum wird oft eingeschränkt
  • Beschränkung für Besuch Zuhause
  • Nicht mobile Minihäuser benötigen Baugenehmigungen und ein geeignetes Grundstück
  • Unordnung lässt das Tiny Haus noch kleiner wirken

Wer davon träumt sein eigenes Zuhause zu besitzen, dem stehen viele verschiedene Möglichkeiten offen. Einige Menschen leben gerne in einem geräumigen Raum, wobei andere sich gerne bequem in einem kleinen Raum zurückziehen. Wenn Sie ein kleines Haus kaufen oder bauen, sollten Sie den Finanzierungsplan im Voraus überprüfen und einen Plan erstellen.

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