Heutzutage würde kaum jemand ohne Strom auskommen. Dementsprechend steigen die Preise für Strom ununterbrochen weiter an, weshalb sich ein Vergleich für bevorstehende Bauprojekte oder das Eigenheim immer häufiger lohnt. Der Strompreis wird folgendermaßen zusammengesetzt: er besteht aus Arbeitspreis und Grundpreis.

Die Arbeitspreise spiegeln dabei die Stromerzeugung wieder. Genauer gesagt die elektrische Arbeit. Der Grundpreis setzt sich genauer zusammen aus Netznutzung, Lieferbereitschaft und Transport der Energie durch den Betreiber. Die staatlichen Abgaben und Umlagen gehen mit ungefähr 33% in den Strompreis ein. Dabei zahlt man als Kunde eine Ökosteuer und die allgemeine Mehrwertsteuer.

Starker Anstieg

Laut dem Europäischen Amt für Statistik (Eurostat) betrug der Strompreis 2012 in Deutschland durchschnittlich ca. 26,4 Cent pro Kwh. Im Jahr 2013 lag der Mittelwert für private Haushalte bei 28,7 Cent und in der Industrie bei 14,9 Cent/kWh. Das bedeutet, dass für Privathaushalte der durchschnittliche Strompreis seit 1998 bis heute um zirka 68% von 17,11 auf 28,7 Cent/kWh gestiegen ist.

Damit steigt der Strompreis um ca. 3,5 % pro Jahr. Seit 2011 sind Stromanbieter per Gesetz dazu verpflichtet, variable Preisangebote anzubieten. Stromzähler in Neubauten oder renovierten Altbauten finden sind alle mittlerweile digital. Bei diesen Projekten gilt die Senkung vom Stromverbrauch und den Stromkosten in der Regel als Zielvorgabe. Auf langer Sicht gesehen, soll Strom aus erneuerbaren Energien immer preisgünstiger werden. In der jetzigen Zeit ist ein solcher Ökostrom vergleichsweise relativ teuer.

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Thema: Umweltschonung in Deutschland

Politische Diskussionen um Strompreise und Preisanstieg sind seit vielen Jahren im Visier der Bürger. Auch aus den Unterlagen der letzten Jahr geht nicht deutlich hervor, aus welchem Grund die Preise derartig gestiegen sind. Umlagen für erneuerbare Energien im Zusammenhang mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz EEG
), erhöhte Transportkosten oder Anhebung der Steuersätze sind alles Beispiele. Experten befürchten, dass so die Energiepreise vor allem in ärmeren Haushalten steigen könnten. Preissteigernde und preissenkende Faktoren, stehen offen zur Diskussion. Auch der Ökostrom wird in Deutschland immer beliebter und bedeutet umweltschonende Energie aus erneuerbaren Energiequellen (Wind, Wasser, Sonnenlicht, Pflanzen). Überlege Sie sich, ob Sie nicht auch zu Ökostrom wechseln wollen. Ein Vergleich lohnt sich.

Strom günstig

Der Strommarkt in Deutschland ist sehr liberal und die vielen Energieversorgungsunternehmen bieten kundenorientierte Tarife zur positiven Strompreisentwicklung an. Mittlerweile finden Strom aus herkömmlichen Kraftwerken und Erneuerbaren Energiequellen neben Abrechnungsarten Beachtung. Auch der Wettbewerb und Preisdruck der Versorger bestimmen den Stromtarife mit. Photovoltaik Anlagen oder Solarzellen auf Hausdächern sind immer öfters Thematik und werden beim Hausbau staatlich gefördert. Preisbewusste Energiebezieher entscheiden selbst und vergleichen die Angebote der Netzbetreiber ständig. Umso mehr die Kunden auf die Auswahl des Anbieters, intensive Strompreisvergleiche und Stromsparmaßnahmen achten desto mehr wird der Geldbeutel und Umwelt geschont. Dabei sollte vor allem auf Preisgarantien, kurzen Laufzeiten, Bonuszahlungen und Neukundenrabatte geachtet werden. Auf den verschiedenen Vergleichsportale kann abschließend der günstigste Stromtarif gewählt werden.

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