Wenn Sie Ihre Immobilie während der Corona-Zeit verkaufen möchten, könnten Sie schnell durch die vielen neuen Beschränkungen und Verordnungen die Übersicht verlieren. Können Sie derzeit Eigentum zur Verfügung stellen? Sind Besichtigungen erlaubt? Arbeiten Notare in dieser Zeit? Dieser Artikel soll Ihnen einen Überblick über aktuelle Vorschriften beim Verkauf von Immobilien geben.

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Teil 1: Das Inserat

Wenn Sie sich dazu entschieden haben, Ihre Immobilie zu verkaufen, werden Sie nicht sofort nach geeigneten potenziellen Kunden suchen. Zunächst müssen Sie einige grundlegende Fragen klären.

Der Verkauf in der Pandemie: Allgemein gelten während der Coronakrise keine Verbote oder Beschränkungen beim Kauf und Verkauf von Immobilien. Aufgrund der hohen Anzahl von Infektionen kann es zu Verzögerungen im Prozess kommen. Vor allem bei der Erstbesichtigung oder dem Notartermin. Diejenigen, die noch mit dem Verkauf von Eigenheimen beginnen, müssen möglicherweise andere Dokumente zusammenstellen. Neben dem Energiezertifikat werden auch Grundrisse, Fotos und Nachweise über die Versicherung der Immobilie nötig sein.

Immobilienpreise in der Pandemie: Sind die Immobilienpreise gefallen? Anfänglich waren die Experten gespalten, aber Statistiken zeigten, dass die Preise nicht fielen oder sogar leicht stiegen und tendenziell stagnierten. Studien zeigen, dass die Angebotspreise für Wohnungen in etwa auf dem gleichen Niveau wie vor Beginn der Krise standen. Der Durchschnittspreis pro Quadratmeter stieg nur von 2.820 Euro im Februar 2020 auf 2.850 Euro im März. Somit sind die Preise um ca. einem Prozent gestiegen. In hochpreisigen Metropolen wie München und Hamburg sind Preissenkungen nicht zu verzeichnen.

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Teil 2: Die Besichtigung

Während der Coronapandemie ist die Planung von Besichtigungen grundsätzlich nicht verboten. Wegen den Kontaktbeschränkungen sollten jedoch persönliche Termine vereinbart werden. Im Idealfall geht der Live-Tour eine Online-Tour über eine Videoanwendung voraus. Skype oder Zoom sind derzeit hier sehr beliebt. Andernfalls kann mann auch Videoanrufe über berühmte Messenger wie WhatsApp, Facebook oder Facetime tätigen.

Der Vorteil der virtuellen Tour ist, dass nicht jeder Interessierte die Wohnung alleine passieren muss. Wenn der Suchende später noch interessiert ist, kann eine extra Einzeltermin vereinbart werden.

Ansteckungen vermeiden: Das Robert Koch-Institut empfiehlt, dass während derBesichtigung die Standardhygienemaßnahmen immer eingehalten werden. Wenn Sie Abstand halten, Ihre Hände waschen und eine Maske tragen, sollte eine Ansteckung weitestgehend verhindert werden können.

Richtiger Kontakt zum Makler: Auch ohne die Pandemie sind Immobilienverkäufe eine Herausforderung. Wenn Sie nicht die Zeit haben oder sich überfordert fühlen, können Sie einen Makler finden, der Sie begleitet. Von der Erstellung des Profils bis zur Weiterleitung an Interessenten übernimmt dieser die grundlegenden Aufgaben für den Verkäufer. Daher ist das Treffen mit relevanten Parteien ein wichtiger Grund und nichts kann Sie davon abhalten. Sitzungen sollten jedoch auf ein Minimum beschränkt werden.

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Teil 3: Der Verkauf der Immobilie

Sobald die Immobilie besichtigt wurde und der Verkäufer und der potenzielle Käufer alle wichtigen Details vereinbart haben, wird der Eigentümerwechsel in keiner Weise behindert.

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