Ob es sich um eine Garantie oder einen Gewährleistungsfall handelt – es gibt viele Möglichkeiten, Sie beim Bau eines Hauses vor Gefahren zu schützen. Ohne Schutz tragen Sie hohe Kostenrisiken, wenn sich der Bau verzögert oder die Wohnungsbaugesellschaft bankrott geht. Der folgende Artikel basiert auf den persönlichen Erfahrungen des Autors und soll die rechtliche Beratung nicht ersetzen.

LESEN SIE AUCH: Was sind die laufenden Kosten von Immobilien?

Rat und Hilfen

Nicht nur im Streitfall macht externe Hilfe zwischen dem Eigentümer und dem Immobilienentwickler sinn. Bei der Planung eines Hauses ist in der Regel eine fremde Beratung schon erforderlich. Der Bauherren-Schutzbund (kurz BSB) und die Verbraucherberatungsstelle stehen Bauherren vom ersten Moment an zu Rat zur Seite.

Verbraucherberatungsstellen bieten Bauherren in der Regel finanzielle Beratung für Gebäude und Bauprojekte an. Deren Ziel ist es, sich vor dem Bau eines Hauses aktiv als Berater zu beteiligen und verschiedene Baufinanzierungspläne und Finanzierungspläne vorzuschlagen. Der Bund der Verbraucherverbände und die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) haben hier weitere Informationen zur Baufinanzierung gesammelt. Dort finden Sie auch eine Vielzahl an Informationen über Bauberatung. Diese enthalten zum Beispiel Fragen zum Thema Bauverträgen oder zum Ausbau des Innenraumes. Eine gute Rechtsberatung hilft Ihnen bei Streitigkeiten und stellte einen verlässlichen Partner dar.

Der Bauherren-Schutzbund ist auch ein Vertreter von Interessen. Jeder, der vor Vertragsunterzeichnung Mitglied betritt, kann auf eine breite Palette von Dienstleistungen hoffen. Diese werden von unabhängigen Beratern bereitgestellt, die Mitglieder der Schutzbundes zu besonderen Bedingungen beraten. Im Gegenzug stellt der Bauherren-Schutzbund, die breiteste Palette von Verbraucherberatungen im Bau- und Immobiliensektor zur Verfügung. Im Konfliktfall gibt es vertrauenswürdige Anwälte sowie rechtliche und praktische Unterstützung. Der Bauherren-Schutzbund verspricht Angebotsinspektionen, Unternehmensinspektionen, Immobilien- und Modernisierungsinspektionen, Instandhaltungsinspektionen, Kaufberatung, Rechtsberatung, Energieberatung, Qualitätskontrolle während des Baus, persönliche Anlageberatung und Serviceinspektionen.

LESEN SIE AUCH: Hausbau – Selber bauen oder bauen lassen?

Diese Pflichten haben Bauträger

Beim Bau von Häusern stellen Bauträger ein unverzichtbaren Partner für Bauherren da – sie vertreten den Bauherren vor Ort auf der Baustelle. Solche Immobilienentwickler sollten sicherstellen, dass alle vertraglichen Bauarbeiten zum angegebenen Zeitpunkt ausgeführt werden. Anfangs stellen die Bauträger sogar den Eigentümer des zu bauenden Grundstücks dar.

Der sogenannte Bauträgervertrag regelt die Pflichten solcher. Alle zu erbringenden Leistungen werden in diesem Schriftwerk berücksichtigt. Bauträger haben die Verantwortung, ihre Versprechen zu halten und ihre Versprechen mit perfekter Qualität zu erfüllen. Wenn Mängel entstehen kann der Bauherr die Beseitigung dieser verlangen. Die Bauunternehmer sind daher verpflichtet, zusätzliche Leistungen zu erbringen, eine Entschädigung zu zahlen oder reduzierte Zahlungen zu akzeptieren.

Immobilienentwickler tragen die Kosten für die Immobilienentwicklung, alle Medien- und Wohnungsversorgungsanschlüsse, die Entwicklung über die Straße, die Wasserversorgung und Abwasserbehandlung sowie die Straßenbeleuchtung durch den Vertrag. Da diese während der Bauphase auch der Vertreter des Kunden auf der Baustelle sind, müssen diese sicherstellen, dass die Immobilie sauber und sicher ist. Auch nach Übergabe des Schlüssels kann der Immobilienentwickler haftbar gemacht werden.

LESEN SIE AUCH: Die Baugenehmigung und die verschiedenen Ämter

Die Pflichten der Bauherren

Bauherren haben viele Rechte, aber genauso viele Pflichten. Eine der angenehmsten Aufgaben für Bauherren ist es beispielsweise, Auftragnehmer individuell und unabhängig auswählen zu können. Er kann selbst Baufirmen und Immobilienentwickler auswählen und sogar beim Bau von Häusern helfen, wenn er möchte. Wenn beispielsweise ein Unternehmen mit dem Bau eines Hauses beauftragt wird, darf der Kunde nicht nur den Baufortschritt überprüfen. Er hat auch das Recht, die Beseitigung bestehender Mängel zu verlangen.

Der Kunde hat jedoch viele andere Verpflichtungen: Diese Verpflichtungen umfassen hauptsächlich den Abschluss der Hausannahme. Die Verantwortung des Bauherrn beginnt jedoch viel früher. Der Bauherr stellt sicher, dass alle erforderlichen Anträge bei den jeweiligen Behörden und beim Finanzamt eingereicht werden. Während und nach dem Bau muss er den vereinbarten Betrag an den Auftragnehmer zahlen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Baustelle selbst. Der Gesetzgeber ist der Ansicht, dass der Eigentümer des Gebäudes für Schäden auf der Baustelle haftet, bei denen das Eigentum anderer beschädigt oder die Person verletzt wird. Es ist am besten, von Anfang an eine entsprechende Versicherung abzuschließen.

LESEN SIE AUCH: Diese folgenden Grundarten unterscheidet man bei Haustypen

[Gesamt: 1   Durchschnitt:  5/5]