Jede dritte Minute brechen Diebe in deutsche Wohnungen ein und stehlen Bargeld und Wertsachen. Von den angezeigten Fällen können nicht einmal ein Fünftel gelöst werden. Daher ist es am besten, sich und Ihr Eigentum zu beschützen. Mieter stehen dabei jedoch nicht alle Optionen offen. Die folgenden Tipps helfen Ihnen dabei, Ihr Haus sichere zu machen und den Dieben weniger Möglichkeiten zu lassen.

Sie haben verschiedene Möglichkeiten, Ihr Haus und Ihr Eigentum vor Diebstahl zu beschützen. Eines muss jedoch klar sein: Es gibt keinen kompletten Schutz. Es geht mehr darum, den Dieben keine Chance zu geben, sie aufzuhalten oder ihnen zumindest die größten Schwierigkeiten zu bereiten. Mieter werden jedoch oft in Ihrem Handeln eingeschränkt, da sie viele der Maßnahmen nicht einfach umzusetzen können. Beispiel: Schutzmethoden gegen Einbruch wie die Installation von Überwachungskameras sind einfach zu implementieren, schränken jedoch die Rechte Dritter ein.

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Möglichkeiten für Mieter

Mieter können nicht einfach verschiedene strukturelle Maßnahmen ergreifen, um die Wohnung in der sie leben, zu schützen. Wenn Sie eine neue Tür oder Brandschutzmaßnahmen installieren möchten, benötigen Sie die Zustimmung des Eigentümers. Es gibt jedoch einige weniger komplizierte Diebstahlsicherungsmethoden.

Nicht nachlässig werden: Einige Dinge machen es Dieben besonders leicht, die Wohnung zu betreten: unverschlossene Wohnungstüren, Fenster und Balkontüren auf Kippe oder unter Fußmatten versteckte Schlüssel. Diese „Fehler“ sind leicht zu vermeiden und können Diebstahl wirksam verhindern. Stellen Sie außerdem keine Leitern und andere Hilfsmittel in den Garten oder in den Geräteschuppen. Da Diebe gerne längere Abwesenheiten nutzen, sollten Mieter darauf achten, keine relevanten Informationen über Social Media oder ähnliches zu veröffentlichen.

Simulieren Sie Ihre Anwesenheit: Diebe vermeiden normalerweise alle Gefahren, die zu ihrer Entdeckung führen können – deshalb werden diese daher häufig durch das Vorhandensein von Simulationen eingeschüchtert. Dies kann zum Beispiel mit Hilfe einer Glühbirne oder eines Timers auf einem Fernseher erfolgen. Mit Smart-Home-Lösungen kann man diese Simulation sogar noch viel besser durchführen. Sie können dann verschiedene Geräte über die Smartphone-Anwendung betätigen. Wenn Sie jedoch Fenster und Rollläden aus der Ferne bedienen möchten, müssen Sie Umbauten durchführen, die in einer Mietwohnung nicht umgesetzt werden können. Wenn dies der Fall ist, müssen Sie diese nach Rücksprache mit dem Vermieter halten.

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Fragen Sie Ihre Nachbarn um Hilfe: Wenn Sie längere Zeit nicht da sind, können sich Nachbarn oder Freunde um die Wohnung kümmern. Diese können zum Beispiel den Briefkasten leeren und von Zeit zu Zeit ein Blick in die Wohnung werfen. So scheint die Wohnung weniger leer zu sein. Wachsame Nachbarn verjagen Diebe wahrscheinlich nicht komplett, aber sie können die Polizei informieren, so dass der Dieb noch vor Ort erfasst werden kann.

Die klassische Alarmanlage: Es gibt zwei verschiedene Arten von Alarmsystemen. Ein Alarmsystem zur Überwachung eines Gebäudes (z. B. um festzustellen, ob ein Fenster geöffnet ist) und ein Alarmsystem zur internen Überwachung (d.h. ein Alarmsystem, dass die Bewegung eines Gebäudes aufzeichnet). Es ist nicht einfach, die Mietwohnung von Außen zu überwachen, da Umbauten erforderlich sind, die der Vermieter zulassen muss. Mit Erlaubnis des Vermieters können Mieter relativ einfach Bewegungsmelder installieren. Dann senden diese ein sichtbares oder hörbares Warnsignal aus. Es kann auch automatisch an private Sicherheitsunternehmen gemeldet werden. Je nach Sicherheitsunternehmen betragen die Kosten für den Service 10 Euro monatlich oder 20 Euro je Alarm. Es ist nur unter besonderen Umständen möglich, direkten Kontakt mit der Polizei aufzunehmen. Diese Entscheidung wird von der entsprechenden Kriminalpolizei getroffen. Diese setzt auch die Gebühren und Bedingungen fest.

Wachhunde: Hunde können sehr effektiv gegen Diebe sein. Zumindest wenn der Vermieter Hunde erlaubt. Die Aufgabe ist es, den Dieb zu stoppen, indem Sie laut oder bedrohlich brüllen. Hunde dürfen die Einbrecher jedoch nicht angreifen. Wenn er den Dieb verletzt, hat er möglicherweise Anspruch auf Entschädigung und der Halter kann sogar wegen fahrlässiger Körperverletzung für schuldig befunden werden. Der Besitzer des Hundes muss sicherstellen, dass sein Hund niemanden verletzt. Im Zweifelsfall wird vor Gericht entschieden, ob er diese Sorgfaltspflicht erfüllt hat.

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