Wie Menschen träumen irgendwann von der Idee des eigenen Zuhauses. Doch bei vielen bleibt es nur bei der Idee. Die größten Probleme und Herausforderungen warten bei den Fragen und Antworten zur Finanzierung, Grundstückssuche, Hausanbieter und der Grundrissplanung. Um sowohl Geld, Zeit als auch Nerven zu sparen, sollten Sie von Anfang an Ales für den Hauskauf oder -bau sehr gut vorbereiten. Achtung: Der nachfolgende Artikel soll Ihnen nur Ansätze vermitteln und dient zur keiner Zeit als rechtliche oder fachliche Beratung.

Haus- und Grundstückssuche

Bevor Sie eine Immobilie kaufen oder bauen, sollte Sie sich genau fragen weshalb Sie das tun. Haben Sie alles genau durchdacht? Die eigene Immobilie hat wie viele Vorteile. Der wohl größte Vorteile ist die generationsübergreifende Eigenschaft von Immobilien. Zeitgleich bedeutet es ebenfalls, dass Sie nun anstatt Miete zu zahlen, Ihr Geld in Ihre eigene Anlage investieren.

Auch das komplette Familienleben wird umgestalten. Wenn Sie zum Beispiel ins Grüne ziehen, werden Ihre Kinder unter ganz andere Umständen aufwachsen als wenn sie in der Stadt groß werden würden. Sie entfalten Ihre Kreativität in den Räumen, entdecken das neue Umfeld, werden unabhängiger und das komplette Wohlfühlerlebnis in Ihrem Leben wird steigen. Auch das Thema Haustiere wird vollkommen problemlos.

Weitere Gründe um ins Grüne zu ziehen sind der sinkende Lärm durch den Straßenverkehr und die frischere Luft außerhalb der Städte. Des weiteren können Sie sich ein neues Hobby zum Beispiel mit der Gartenarbeit zu legen. Sie können im Garten jeder Zeit grillen und Familientreffen können ohne Anmeldungen veranstaltet werden.

Sie sollten sich daher genau überlegen, ob Sie ein Haus kaufen oder ob Sie lieber bauen wollen. Die Grundstücke in den Städten werden immer knapper, was bedeutet, dass wenn Sie bauen möchte eine komplette Umstellung auf Sie zu kommen wird. Hinzu kommt, dass Sie neben der Finanzierungsfrage auch Sachen wie die Grundstückssuche und den Kontakt zu Baupartnern planen müssen. Auch für Ihre Freunde und für die Familie wird das eine Umstellung. Ebenfalls sollten Sie genau an den Umzug denken. Dieser wird Sie viel Kraft und Stress kosten.

Hausplanung

Bevor es losgehen kann mit der genaueren Planung, sollte Sie sich erste Gedanken darüber machen was Sie sich genau vorstellen. Jeder hat eine andere Idee vom Traumhaus und deshalb sollte Sie früh überlegen was Sie genau planen möchten. Die Form des Daches oder wollen Sie eine Terrasse oder Balkone? Das Aussehen wird spätestens in der Planung zum Kernpunkt. Es geht aber anfangs nicht darum jedes Detail zu kennen, aber die grundlegende Ideen zum Haus sollten Sie schon beantworten können.

Das Aussehen einer Immobilie wird ausschlaggebend von der Bauweise geprägt. Diese wären unteranderem Blockhäuser, Bungalows, Stadtvillen oder Eigentum im Bauhausstil. Die Richtlinie der Stadt legt in der Regel fest, dass die Häuser optisch in die Umgebung passen müssen. Das bedeutet, dass man nicht komplett frei ist in seinen Entscheidungen. Genaueres dazu sollten Sie mit den Behörden und Ihren Baupartnern besprechen.

Des weiteren sollten Sie sich genau Gedanken darum machen, wie Sie die Außenfassade des Hauses haben möchten. Das Material und die Farbgestaltung spielen eine wichtige Rolle für das spätere Aussehen. Die Auswahl ist riesig. Sie können die Farbtöne natürlicher halten oder mit auffälligen Farben die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Bevor Sie sich genauer entscheiden, sollten Sie darauf achten ob es seitens der Behörden irgendwelche Vorgaben diesbezüglich gibt. Falls Sie sehr viel Wert auf Individualität legen, dann sollten Sie sich vorher mit dem Thema Vorschriften und Beschränkungen beschäftigen. Sie können dies als Auswahlkriterium bei dem Grundstück festhalten.

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Gespräche mit den Behörden

Wenn Sie sich für den Bau eines Hauses entscheiden, dann kommt eine große Herausforderung auf Sie zu. Mit dem Beginn der Planungsphase werden Sie als Bauherr aus Ihren Eigenheim-Träumen gerissen und auf den Boden der Realität geholt. Besonders bei den bevorstehenden Gesprächen und Terminen mit den Behörden heißt es, Geduld und gute Nerven zu beweisen. Wenn Sie sich aber gut vorbereiten, dann können Sie den meisten Problemen entgegenkommen.

Mit welchen Behörden Sie genau für den Hausbau kommunizieren sollten, klären Sie in der Regel mit Ihren Baupartnern ab. Diese haben eine weitreichende Erfahrung im Umgang mit Behörden und können Sie bestmöglich darauf vorbereiten. Die Baugenehmigungsbehörde ist und bleibt wohl eine der wichtigsten Anlaufstellen. Dort werden die Anträge für das Bauprojekt gestellt. Manchmal kann es mehrere Monate dauern, bis eine endgültige Entscheidung vorliegt. Verzichten Sie deshalb auf ständiges Nachfragen. Das Finanzamt muss ebenfalls eingeschaltet werden. Das Finanzamt berechnet die Grundsteuer und verdient auch beim Hauskauf mit.

Sobald Ihr Haus fertig gebaut wurde, folgt der Weg zur Meldebehörde. Es müssen alle Bewohner an der neuen Wohnadresse angemeldet werden. Welche Behörden Sie berücksichtigen sollten und wer bei der Ummeldung angeschrieben werden muss, können Sie ebenfalls Ihren Baupartner fragen.

Budgetierung der Idee

Beim Hausbau oder Kauf fallen hohe Kosten an. Aber nicht nur die Planung und Umsetzung des eigenen Traumhauses geht ins Geld. Sondern es entstehen auch vor und nach dem Hausbau Kosten, die Sie als Bauherr unbedingt einplanen sollten. Falls Sie das nicht tun, könnte Ihre gesamte Kalkulation fehlerhaft sein. Eine nachträgliche Korrektur ist in der Regel sehr kompliziert.

Es kommt immer wieder vor, dass Bauherren einen Großteil der Kosten beim Hausbau einfach nicht kalkulieren. Mit dem eigenen Haus befreien Sie sich zwar von hohen Mietzahlungen, aber die Nebenkosten bleiben dennoch.

Die ersten verstecken Kosten kommen mit den Genehmigungen, denn die Baugenehmigung ist mit Gebühren verbunden. Weiter folgt auf den Kauf eines Grundstücks die Grunderwerbssteuer. Auch der Notar muss bezahlt werden. Dieser ist vor allem beim Haus- und Grundstückskauf sowie bei der Grundbucheintragung essentiell. Während der Bauarbeiten entstehen oft Kosten für die Absicherung der Baustelle, die Sie als Bauher tragen müssen. Nach der Fertigstellung des Hauses, entstehen fortbleibende Nebenkosten. Diese enthalten Kosten für Müllentsorgung, Wasser und Abwasser, Straßenreinigung, Grundsteuer und Reparaturen.

Fazit: Sie sollten also nicht nur für den Bau des Hauses und den Grundstückskauf die monatliche Rate kalkulieren, sondern auch für die laufenden Nebenkosten.

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