Die Form der Häuser in Zukunft wird maßgeblich von der Lebens- und Familienplanung bestimmt. Die gängigen Ausführungen sind in der Regel: Einfamilienhäuser, Zweifamilienhäuser, Stadthäuser, Bungalows für barrierefreies Wohnen oder Mehrgenerationenhäuser. Der nachfolgende Beitrag basieret auf persönlichen Erfahrungen und sollte zu keiner Zeit rechtliche und professionelle Beratung ersetzen.

Das klassische Mehrfamilienhaus

Der Unterschied zwischen Mehrfamilienhäusern und klassischen Einfamilienhäusern liegt darin, dass diese für mehrere Familien gebaut wurden. Jede Wohnung befindet sich normalerweise auf einer anderen Etage. Dabei ist es oft so, dass der Grundriss der Wohnungen normalerweise der gleiche ist.

Die Bauherren sollten zunächst feststellen, dass sie wieder bei ihren Nachbarn wohnen. Schalldämmung, separate Eingangsbereiche und getrennte Versorgungsleitungen müssen sorgfältig abgewogen werden. So werden Probleme von Anfang an vermieden. Wenn alle Parteien so viel Ruhe wie möglich haben wollen, sollte eine ausreichende Schalldämmung zwischen de Wohnungen installiert werden. Die Nutzung des Gemeinschaftsgartens sollte ebenfalls klar beschrieben sein.

Derzeit werden in Städten, insbesondere durch Baugemeinschaften, individuelle Mehrfamilienhäuser geschaffen. Dieser individuelle Lebensstil kann neue Grundrisse und gemischte Nutzungen in Städten ermöglichen. Wohn-, Arbeits-, Gewerbe- und öffentliche Bereiche – all dies kann unter einem Dach zusammengefasst werden.

LESEN SIE AUCH: Der Weg zum Bauantrag

Das Mehrgenerationenhaus: Jung und Alt zusammen

Wie der Name schon sagt, leben in Mehrgenerationenhäusern junge und alte Menschen zusammen. Die Bundesregierung hat seit Generationen solche Häuser energisch gefördert. So sollte dieser Lebensstil wieder mehr Beliebtheit gewinnen. Das Ziel soll seien, zusammen zu leben, Einsamkeit zu verhindern und das Lebensgefühl älterer Menschen zu optimieren.

Die Bewohner unterstützen sich gegenseitig bei der Kinderbetreuung, Krankheiten oder im fortgeschrittenem Alter. Mittlerweile gibt es Deutschland mehr als 500 solcher Projekte.

Familien können sicherlich vom Konzept der Mehrgenerationenhäuser profitieren. Jeder, der plant, mit seinen Eltern ein Haus zu bauen, sollte Zugänglichkeit und intelligente Grundrisse mit persönlichen Bereichen in Betracht ziehen. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend bietet für dieses Thema eine Menge an Informationen.

LESEN SIE AUCH: Hausverwaltung: Das sollten Sie als Eigentümer wissen

Das Bungalow: selten gesehen aber wieder beliebter

Ein Bungalow ist ein einstöckiges Haus, was in der Regel mit einer Flachdachausführung gebaut wird. Seit der Einführung dieses Modells in den 1970er Jahren ist das Bungalow in den letzten Jahren wieder immer beliebter geworden.

Sein besonderes Merkmal, welches nicht nur für ältere Menschen von Vorteil ist, ist die Tatsache, dass es keine Treppen und Schwellen gibt. Fast alle Hersteller haben auf den Trend der Bungalows reagiert und zahlreiche Entwürfe geliefert. Der sogenannte Winkelbungalow ist sehr beliebt, da er die Terrasse in einen undurchsichtigen Bereich verwandelt.

Es wird dringend empfohlen, dass das Grundstück, die Raumplanung und den Grundriss im Voraus sorgfältig geprüft werden. Die benötigte Fläche für Bungalows ist größer als bei traditionellen 1,5-stöckigen Einfamilienhäusern. Der gesamte Wohnbereich und die verfügbaren Bereiche sind nämlich auf einer Ebene verteilt. Wo soll das Wohnzimmer hin und wo soll der Rückzugsbereich sein? Das Fehlen eines zweiten oder sogar dritten Stockwerks begrenzt den verfügbaren Platz.

Im Gegensatz zu anderen Bauausführungen eignen sich Bungalows zum Älterwerden in Ihrem eigenen Haus. Allerdings nur, wenn das Thema Barrierefreiheit von Anfang eingeplant wurde. Dazu gehören nicht nur keine Treppen, sondern auch Grundrisse, Räume ohne Schwellen und optimale Bewegungsfreiheit, ausreichend breite Türen und Lösungen für ältere oder behinderte Menschen in den Toiletten.

LESEN SIE AUCH: Baufinanzierung Thema: Bankinstitute

[Gesamt: 1   Durchschnitt:  5/5]