Dieser Artikel ist der zweite Teil einer Serien, in dem wir Ihnen die wichtigsten Punkte auflisten, die Sie beachten sollten wenn Sie eine Immobilie kaufen wollen, die Sie anschließend vermieten möchten. Den ersten Teil dazu finden Sie hier.

7. Denken Sie gut über die Einrichtung nach

Sie müssen sich überlegen, wie Ihre zukünftigen Mieter leben wollen und können. Kaufen Sie eine Immobilien, die Sie an Studenten oder Freunde vermieten wollen, ist die Privatsphäre ein großes Thema. Die Wohnung sollte groß genug sein, damit alle ihre eigenen Schlafzimmer haben und noch Platz für einen Gemeinschaftsraum zu Verfügung steht. So garantieren Sie allen, gleichzeitig und gemütlich darin wohnen zu können.

Familien hingegen können offene Räume bevorzugen, in denen Kinder herumlaufen können und wahrscheinlich benötigen diese Lagerräume oder sogar etwas Platz im Freien. Sie können Freunde und Kollegen in Ihrem Zielumgebung fragen, was sie in einer Mietwohnung suchen würden und erstellen danach dann eine Checkliste.

8. Gärten sind nicht immer ein Pluspunkt

Viele Gärten von Mietern sind von Unkraut befallen, da diese sich nicht genügend um den Garten kümmern. Die Pflege von Pflanzen, das Beschneiden von Hecken und das Mähen von Rasenflächen ist eine aufwendige Arbeit. Sie sollten sich also zweimal überlegen, ob Sie ein Objekt mit Garten kaufen möchten. Terrassen und Balkone sind in den meisten Fällen eine bessere Lösung, da sie den Mietern frische Luft und Sonnenschein bieten, ohne dass sie dafür viel Aufwand betreiben müssen.

9. Achten Sie auf die Parkmöglichkeiten

Wenn Ihre Immobilie einen Parkplatz besitzt können Sie damit höhere Mieten erzielen, insbesondere in Großstädten. In Neubaugebieten werden den Anwohner häufig keinen Parkgenehmigungen durch die Stadt erteilt. Sollte die Immobilie also keinen Parkplatz ausweisen, haben die Mieter unter Umständen nur teure öffentliche Parkplätze zur Auswahl. Mietinteressenten die ständig unterwegs sind, beispielsweise täglich zur Arbeit fahren oder Ihre Kinder von der Schule abholen müssen, haben meistens keine andere Wahl, als Ihre Immobilie auf dieser Grundlage nicht zu nehmen.

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10. Betrachten Sie Ihre Immobilien an verschiedenen Tageszeiten

Sollten Sie eine Immobilie gefunden haben, die Ihnen gefällt, besichtigen Sie diese mehrmals. Am besten zu verschiedenen Tageszeiten. Das Wohnzimmer mag am Morgen hell sein, aber sieht die Situation am Nachmittag aus? Wie laut sind die Geräusche, die durch die Straße während der Hauptverkehrszeit aufkommen? Fängt die Terrasse die Abendsonne ein? Konzentrieren Sie sich darauf, ein Gefühl dafür zu bekommen, wie das Leben in dieser Immobilie aussehen würde. So können Sie diesen den Mietern besser anbieten.

11. Vergewissern Sie sich, dass die Immobilie leicht finanzierbar ist

Manche Immobilien sind beschränkt für Darlehen. Das bedeutet, dass Ihre Zinsen aufgrund der Immobiliensituation steigen oder sogar, dass Ihre Bank die Finanzierung komplett ablehnt. Altlasten auf Grundstücke auf denen Fabriken standen oder Hochhäuser können die Finanzierung erschweren, da Kreditgeber befürchten, dass diese Häuser schwieriger weiterzuverkaufen sein könnten, zumal Gemeinschaftsbereiche wie Treppenhäuser und Aufzüge oft Reparaturen erfordern.

12. Überlegen Sie gut, ob Sie in gepachtet Grundstücke investieren wollen

In der Regel werden Immobilien als Eigentum verkauft, was bedeutet, dass Sie alleiniger Eigentümer werden und die volle Verantwortung sowohl für die Immobilie als auch für das Grundstück tragen. Dennoch gibt es vereinzelt Fälle, in denen Immobilien mit Erbbaurecht verkauft werden. Das bedeutet, dass Sie diese nur für eine bestimmte Zeit besitzen. Nach Ablauf dieser Zeit wonach sie an den Vermieter zurückgegeben werden. Sollten Sie dennoch Interesse an diesem Model haben, überprüfen Sie in jedem Fall, wie die Jahre auf dem Mietvertrag vermietet sind und prüfen Sie das Kleingedruckte in den Klauseln.

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