Mit dem Coronavirus (COVID-19) hat sich das Leben weltweit schlagartig verändert. Es ist für viele von uns eine beängstigende Zeit, aber sie ist nicht nur hoffnungslos und trübe. Nicht nur unser Leben Zuhause hat sich verändert, sondern auch unsere tägliche Routine. Wenn man genau hinschaut, in einigen Fällen zum Besseren. Mit unserem Beitrag wollen wir auf die positiven Veränderungen im Haushalt blicken, die hoffentlich auch nach dieser Krise bestehen bleiben.

1. Selbstversorgung

Durch geringere Auswahl in den Supermärkten haben viele Menschen ein Interesse für die Selbstversorgung gewonnen. Das führte dazu, dass viele Gartenneulinge versuchen, ihre eigenen Lebensmittel anzubauen. Beispielsweise werden eigene Gemüsebeete angelegt oder Geräte gekauft, mit denen der Anbau erleichtert wird. Wir gehen davon aus, dass Hobbys wie diese auch nach der Pandemie nicht mehr wegzudenken sind.

2. Der Garten ganz neu

Dadurch, dass wir sehr viel Zeit unserer Tage zu Hause verbringen, sind unsere Außenbereiche zu einem Zufluchtsort geworden. Egal, ob es sich um einen großen, weitläufigen Garten oder einen malerischen Balkon handelt, viele von uns verschönern die Außenbereiche mit allem. Es beginnt mit hübschen Pflanzen bis hin zu Teppichen und Möbeln für den Außenbereich. Tatsächlich werden diese Außenbereiche durch diese investierte Zeit sehr wichtig, weshalb man auch hier davon ausgehen kann, dass diese neue Angewohnheit bestehen bleibt.

3. Besseres Internet

In Zeiten, in denen alles Online passiert, ist das Letzte was man will, eine langsame Internetverbindung. Das führt dazu, dass viele Menschen auf schnellere Breitbandanschlüsse umsteigen wollen. So werden beispielsweise schnellere Download-Zeiten bis hin zum nahtlosen Streaming Ihrer Serie möglich. Von diesem Trend gibt es kein zurück mehr.

4. Zuhause unterrichten

Natürlich werden viele Menschen glücklich sein, wenn deren unsere Kinder wieder zur Schule gehen können. Wovon man aber ausgehen kann ist, dass Hausunterricht in naher Zukunft ein Teil unseres Lebens sein wird. Dadurch wird nicht nur ein produktiver Ort geboten um Hausaufgaben zu machen, sondern schafft man so auch eine ruhige Zone mit vielen Ressourcen, die den Kindern dabei helfen wird, sich auf jede kommende Prüfung vorzubereiten.

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5. Workouts im Freien

Was tut man wenn man nichts ins Fitnessstudio gehen kann? Man bringt das Fitnessstudio einfach zu sich. Viele motivierte Sportler haben das getan, um während der Pandemie fit und gesund zu bleiben. So werden von vielen Menschen die Hinterhöfe oder die Gärten in Fitnessstudios verwandelt. Gibt es eine bessere Möglichkeit um die Beiträge für das Fitnessstudio zu sparen?

6. An Online-Kurse teilnehmen

Dadurch, dass die örtlichen Studios schließen mussten, waren viele die gerne Sportarten wie Yoga, Pilates und HIT trainieren, enttäuscht. Aber das ist noch lange kein Grund deshalb damit aufzuhören. Reichlich Kurse werden online angeboten, unter Verwendung von Plattformen wie Zoom, so dass man vom Wohnzimmer aus aktiv bleiben kann. Auch bei dieser Entwicklung kann man davon ausgehen, dass auch nach der Krise mehr Menschen mit Online-Trainingsvideos weitermachen werden.

7. Sauberkeit hoch halten

Durch die Quarantäne und die Schließung jeglicher Freizeitaktivitäten wurde ein neuer Schwerpunkt auf Sauberkeit gelegt und darauf, dass unsere Häuser sauber und frei von schädlichen Mikroben bleiben. Zwar kann man davon ausgehen, dass diese hohen Standards nicht erhalten bleiben, wenn sich die Dinge wieder normalisieren. Aber ein regelmäßiger Reinigungsplan kann auf lange Sicht nur positive Auswirkungen auf unsere Gesundheit und unser Zuhause haben.

8. Dinge selber erledigen

Jeder hat Aufgaben zu Hause, zu denen er nie gekommen ist. Jetzt ist die perfekte Gelegenheit, diese zu erledigen. Zum einen haben Sie mehr Zeit sich um die Renovierung Ihres Hauses zu kümmern und zum anderen wollen auch nicht wochenlang während der Ausgangssperre auf diese lästigen halbfertigen Arbeiten starren. Nicht selten ist es so, dass diese Arbeiten eine neu entdeckte Leidenschaft für Ihr Zuhause entfalten.

9. Zonen einrichten

Jeden Tag und vor allem den ganzen Tag zu Hause zu sein kann dazu führen, dass Sie schneller krank werden. Erst recht wenn Sie im selben Bereich arbeiten, in dem Sie sich entspannen. Eine Lösung dafür könnte die Einteilung der Wohnung in bestimmte Bereiche sein. Sie können Teppiche, Beleuchtung und Möbel verwenden, um Bereiche ihres Wohnzimmers zu trennen. So kann man Bereiche mit unterschiedlichen Verwendungszwecke schaffen. Das ist ein gesunder Life-Hack, der Ihnen dabei helfen wird, den verfügbaren Raum in Ihrer Wohnung effizienter zu nutzen.

10. Mehr Zeit für die Familie

Schulen und die meisten Büros sind geschlossen, was dazu führt, dass Familien viel mehr Zeit miteinander verbringen als zuvor. Das ist wohl der erfreulichste Effekt durch diese Pandemie. Vom Malen farbenfroher Bilder mit den Kindern bis hin zum Erlernen neuer Fähigkeiten als Familie bietet diese Zeit im Haus eine unerwartete Gelegenheit. So kann man sich endlich auf das konzentrieren, was wirklich wichtig ist. Ein Effekt, der hoffentlich bestehen bleibt auch nachdem diese Zeit überwunden ist.

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